Einen aussergewöhnlichen Kontrast zu den anderen Inseln Französisch Polynesiens bilden die touristisch weniger bekannten, unberührten Marquesas. Hier gibt es weder Riff noch Lagune. Das Inselinnere gibt sich gebirgig mit tief eingeschnittenen Tälern und Flüssen, die sich in spektakulären Wasserfällen ins Meer ergiessen. Eine artenreiche tropische Vegetation bedeckt die windzugewandte Südostseite der Insel der Regenwald reicht bis in die höchsten Gipfel. Wildpferde bewegen sich frei in der Landschaft.
Jacques Brel und Paul Gauguin lebten nicht von ungefähr auf den Marquesas, dem Archipel voller Kultur. In versteckten Tälern warten archäologische Anlagen mit den «tiki», den grössten Steinfiguren Polynesiens, darauf, entdeckt zu werden. Die Einwohner galten schon immer als äusserst kreativ: Seit Jahrhunderten bereits pflegen sie «tatau», die hohe Kunst des Tätowierens.
